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Ankündigung Theaterstück "D’r  letschte Wille"

Termine:

     
Freitag 13.05.2011 20:00 Uhr Gemeinschaftshalle Hemmingen
Samstag 14.05.2011 20:00 Uhr Gemeinschaftshalle Hemmingen
Freitag 16.09.2011 20:00 Uhr Enzpavillion Bietigheim für AMSEL-Kontaktgruppe Bietigheim-Bissingen
Samstag 17.09.2011 20:00 Uhr Karl Koch Halle Hirschlanden für MUKOVISZIDOSE-Gruppe HN/LB
Sonntag 22.01.2012 15:00 Uhr Gemeinschaftshalle Hemmingen

Die Eintrittskarten kosten für die Veranstaltungen in Hemmingen 10,00 EUR. Sie sind an 30.04.2011 im Vorverkauf bei Petra Beuttler "Schreibwaren Beuttler" Münchinger Straße und "Der Laden Fr. Raasch" Seestraße 4 erhältlich.
Die Gemeinschaftshalle wird wie immer eine Stunde vor Beginn der Veranstaltung geöffnet und durch den Hallenpächter bewirtschaftet.
Am Sonntagnachmittag wird von uns selbstgebackener Kuchen angeboten.
Karten gibt es am Veranstaltungstag auch noch an der Theaterkasse.





D’r  letschte Wille

An Leichaschmaus en femf Akte
 
von Fizgerald Kusz ens schwäbische brocht von Eduard Smetana.
Aufführungsrechte:    Verlag der Autoren Frankfurt/Main
 
Personen und ihre Darsteller:

Familie Wolz  
Olga Tante Marthas Schwester Erika Tullius
Ursel Olgas Tochter Sabine Ferraro
Kurt Olgas Sohn Erich Ruf
Siggi Kurt´s Frau Yvonne Ruf
   
Familie Pöhlmann  
Heinz Heinz Wolfgang Stippig
Karin dessen Frau Rose Stippig
     
Klaus Witwer von Heinz’ Schwester Irmgard Andreas Schmid
Rau Tante Marthas Hausmeister   Rolf Daubner
     
Neischwätzer Claudia Walker
    Siggi Jetter
Bühnentechnik, Licht, Ton, Vorhang, Geräusche usw. Hans Tullius   
    Mark Trummel
Maske   Margot Kogl
Regie   mir älle mitanander
 
ond a bissle meh
Erich Ruf u. Oswald Kranich           

Kurzbeschreibung:
„Im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte treffe ich folgende Verfügung im Falle meines Todes…“

Die alleinstehende Tante Martha ist gestorben.
Schon beim Leichenschmaus gehen die lieben Erben, Marthas Schwester Olga mit Tochter Ursel, und Sohn Kurt sowie dessen Frau Siggi (Familie Wolz) und Familie Pöhlmann (Heinz und Karin) aufeinander los.
Nur beim dahergelaufenen Schwager Klaus, einem Saxophonspieler, ist man sich wieder einig.

„Der griagt nix, nix, nix…“

Es wird gekämpft ums ganze Geschirr,  jede Vase und jedes Glas. Je gnadenloser der Streit ums Erbe ausgetragen wird, desto komischer wird er für den Zuschauer.

„Henner scho geerbt oder schwätzedr no mitanander?“

Zwei Gedichte von Thaddäus Troll in schwäbischer Mundart.

Diagnose

- wenn e morgens uffwach herr dokter
na reißt me s em ranza
na schticht me s beim schnaufa
na klemmt s uff dr bruscht
na zockt s en dr anka
na duad älles bis na
an grauße zaiha waih
was ka dees bloß sei? –
- ond wia alt wirsch? –
- schiergar dreiasechzga –
- narr wenn d iber sechzga
bisch ond wachsch uff ond
s duad dr nex waih bigott
no bisch tot! –

(Thaddäus Troll)
 
Abschied

-etzt hock de na babett ond ziag dein schurz aus
denn i schpir etzt goht s ans abschiednehma
i merk wia s emmer weniger mit mir wird
ond bald wird d sääl da leib verlassa

aber eb e vor da ewiche richter tret
will i mei gwissa erleichtera
muaß i dir ebbes beichta

babett du bisch dei lebtag a guats weib zua mr gwä
ond i – i han de bschissa
i han hehlenga so johrer dreie
bald send s vier kasch mr s verzeiha
a bißle ebbes mit dr liesel ghet –

- du bachel dees woiß i scho lang
moinsch denn i hätt di omasonscht vergiftet –

(Thaddäus Troll)